Zwischen zwei Quartalsbriefen

Zwischen zwei Quartalsbriefen

Liebe Kinder,

es tut sich etwas im Eingang der Schule. Viele von euch haben schon Vermutungen angestellt, was dort passiert. Eine Telefonzelle, um ungestört mit dem Handy telefonieren zu können? Eine Raucherecke? Eine Minisauna?

Nein, was dort unter der Bauleitung von Herrn Manhold in einer alten Telefonzelle entsteht, ist die kleinste Bücherei Langenbergs. Dort könnt ihr demnächst zu den Öffnungszeiten der Schule Bücher ausleihen – oder auch alte Bücher, die ihr nicht mehr lest, reinstellen. Das gilt natürlich auch für eure Eltern. Damit das alles klappt, verlassen wir uns auf eure Ehrlichkeit. Es wird eine Weile dauern, bis die Minibücherei gefüllt ist, aber schon heute könnt ihr Bücherspenden abgeben. Sagt das bitte auch euren Eltern weiter. Unsere bewährte Bücherausleihe mit unserem tollen Büchereiteam läuft natürlich weiter. Dort findet ihr auch immer mal wieder nagelneue Bücher zum Schmökern. Und ihr könnt Anschaffungswünsche abgeben!

Dass wir unsere Minibücherei haben, verdanken wir einer großzügigen Elternspende, der Firma Mensing, die den Lastwagen für die Abholung aus Hanau gestellt hat, Herrn Manhold, der sein handwerkliches Geschick einbringt, und dem „Gelsenwasser Generationenprojekt“, aus dem Mittel in die Aktion fließen. Allen vielen Dank!

Herzliche Grüße,
Wolfgang Köhler


Liebe Eltern,

auch Sie möchte ich herzlich bitten, das Projekt „Erste Hilfe bei Lesenot – Ambulante und stationäre Versorgung“ mit Bücherspenden zu unterstützen. Vielleicht findet sich auch jemand, der sich etwas um den Bücherbestand kümmert? Die Minibücherei ist nur ein Teil des Projektes, über weitere Aktionen werde ich Sie informieren.

Auch zur Pflege der Atrien benötigen wir immer noch Hilfe. Sollten Sie sich einbringen können, sind wir Ihnen sehr dankbar.

Wenn Sie den Eindruck gehabt haben, dass es zu Beginn dieses Schuljahrs etwas „wuselig“ war – diesen Eindruck hatten wir auch! Geänderte OGS Zeiten, Erkrankungen, Wegfall von Buslinien und geänderte Buszeiten, dazu eine „schmale“ Lehrerversorgung führten zu Irritationen bei Eltern, Kindern, OGS und Kollegium. Die knappe Lehrerversorgung ist das Ergebnis unserer zum Teil sehr kleinen Klassen. Wir können nicht ausschließen, dass dies zu weiteren Zusammenlegungen von Fachunterricht führt. Den „Offenen Anfang“ möchten wir trotzdem beibehalten, weil dies eine Phase ist, in der wir uns intensiv Ihren Kindern zuwenden können.

Wir hoffen, dass nach den Herbstferien wieder mehr Ruhe einkehrt.

Eine positive Nachricht im finanziellen Bereich:
Wir haben im letzten Jahr viele Sponsoren gewinnen können, sehr sparsam gewirtschaftet und unseren Schulbuchbestand schonend aufgestockt, so dass wir Sie in diesem Jahr nicht um die Anschaffung zusätzlicher Arbeitshefte bitten mussten. Allerdings konnte der Förderverein nur einen Teil der Lesefitnesstests übernehmen, so dass wir Sie um 2,- Euro dafür bitten mussten. Insgesamt ist es für Sie aber günstiger als in den Vorjahren geworden. Sollten Sie das eingesparte Geld spenden wollen, freut sich der Förderverein. (Wie übrigens auch über jedes neue – und alte – Mitglied). Sie können auch hier sofort beitreten. Drucken Sie sich einfach das Beitrittsformular aus und geben es ausgefüllt in der Schule ab.

Wolfgang Koehler
Herzliche Grüße,
Wolfgang Köhler
Rektor