GGS Kuhstraße begeht Leseaktionswoche zum Welttag des Buches 2010

GGS Kuhstraße begeht Leseaktionswoche zum Welttag des Buches 2010

Mit einer Leseaktionswoche beging die Grundschule Kuhstraße, bekannt und ausgezeichnet als „Lesende Grundschule“, jetzt den Bundesweiten Vorlesetag 2010 der „Zeit“ und der „Stiftung Lesen“.

„In diesem Jahr wollten wir nicht ein Großereignis zum Vorlesetag, sondern eine ganze Woche dem Buch und dem Vorlesen widmen“, berichtet Schulleiter Wolfgang Köhler.

So wurden am Montag im Rahmen einer Vollversammlung vier Bücherkoffer mit fast zweihundert Büchern und umfangreichen Begleitmaterial durch die Buchhandlung Schmitz in Essen Werden übergeben. Diese stehen der Schule nun für vier Wochen zur Verfügung. Selbstverständlich, dass diese Aktion mit der Kuhstraßenhymne und dem Bücherlied „Ich liebe Bücher“ eingeleitet wurde.

„Endlich Nachschub zum Lesen“, freut sich die 7jährige Lisa Westerheide, „in der Schülerbücherei habe ich schon fast alles durchgelesen. Und Paula Wasner aus der Klasse 4 ergänzt: „Ich finde es echt toll, dass an unserer Schule so viel gelesen wird!“

Für viele Kinder war neben dem Selberlesen aber auch wieder das Vorlesen ein Höhepunkt. In diesem Jahr hatte Schulleiter Köhler das Buch “Das Leben der Tomanis“ von Christine Nöstlinger ausgesucht. Hannes Jennrich, 6, aus der Klasse 1 seufzte lustvoll: „Ach, ich wäre auch gerne ein Tomani!“

Der Vorleseaktion folgte eine außerplanmäßige Lesestunde, in der die neuen Bücher direkt „geschmökert“ wurden.

„Für uns eine gute Gelegenheit um zu Testen was bei den Kindern ankommt“, meint Köhler. „Einiges hoffen wir für die Schülerbücherei anschaffen zu können, Büchersponsoren sind bei uns immer willkommen.“

Am Mittwoch fand dann die reguläre Lesestunde mit den befreundeten Kindergärten statt, die regelmäßig an der 14tägigen Lesestunde teilnehmen.

„Die Kinder bauen über das Lesen und die Vorleseangebote Berührungsängste mit der Schule ab“, weiß Kathrin Remscheid, Leiterin der Kindertagesstätte Rappelkiste. „Für unsere Vorschulkinder ist der Gang in die Schule schon normal, Hemmungen haben die keine.“

Diesmal lasen Sandra Behr und Iris Tannhof, Lehrerinnen der Schule vor, während sich andere Kinder in Gängen und Fluren und den eigens aufgebauten Strandmuscheln ihren Leseplatz suchten.

Der Höhepunkt war natürlich der Vorlesetag am Freitag selbst. Etwas ganz Besonderes hatten sich die Sportlehrerinnen Justine Goli und Dorthe Mengel ausgedacht: Lesestunde im Schwimmbad! So mussten die Kinder zum Beispiel Buchrätsel beim Tauchen lösen oder eine Leserallye durch die Fluten des Nizzabades absolvieren.

„Klasse“, fanden Niclas Ecker und Steven Retter, „so macht Lesen noch mehr Spaß“. In anderen Klassen fanden Lesefrühstücke und die Einführung neuer Klassenlektüren statt.

Um 10:00 Uhr war wieder Vollversammlung in der Aula. Mit Jürgen Sonnenschein von der Musik– und Kunstschule, der die Leselieder mit der Gitarre begleitete und Ulla Wasserloos von der Stadtteilbücherei, hatten sich auch „alte Freunde“ der Kuhstraße eingefunden. Mit den Kindern warteten sie gespannt auf den Rezitator Oliver Steller, der in gewohnt mitreißender Weise alte und neue Gedichte vortrug und spätestens beim Gedicht vom “Fisch Fasch mit dem blanken …“ von Bertold Brecht die Lacher auf seiner Seite hatte.

„Schade, dass es zu Ende ist“, war die durchgängige Meinung der Schüler am Mittag, aber Schulleiter Köhler konnte beruhigen: „Auch an den Adventsmontagen wird wieder vorgelesen und am letzten Schultag steht mit einer Autorenlesung von Martin Baltscheid, bekannt durch „Kurz, der Kicker“, noch ein besonderes Erlebnis bevor. Vorlesetag ist an der Kuhstraße nämlich immer und nicht nur am bundesweiten Vorlesetag.“

Wolfgang Koehler
Herzliche Grüße,
Wolfgang Köhler
Rektor


 

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